09.06.2026

Die Energiewende wird operativer. Für EVU, Stadtwerke, Netzbetreiber und kommunale Akteure reicht es längst nicht mehr, Zielbilder zu formulieren oder einzelne Projekte isoliert zu betrachten. Entscheidend ist, ob Daten, Systeme und Marktmechanismen so zusammenspielen, dass aus komplexen Informationen verlässliche Entscheidungen werden – für Netze, Wärme, Areale, dezentrale Assets und Investitionen.
Genau darüber spricht die Schweizer Energiewirtschaft am 20. und 21. August 2026 beim Innovationsforum Energie in Zürich. Das Forum bringt Fach- und Führungskräfteaus Energieversorgung, Regulierung, Technologie und Beratung zusammen und verbindet strategische Fragen mit konkreten Umsetzungsansätzen. enersis ist in diesem Jahr als Partner vor Ort und beteiligt sich im Programm mit einem Fachbeitrag sowie einer anschliessenden Diskussionsrunde.
Das Programm zeigt, wie breit die Transformationsaufgaben inzwischen geworden sind: Am ersten Tag stehen Systemfragen, Versorgungssicherheit, Marktdesign, Effizienz, Sektorkopplung und die Zukunft von Gas- und Wärmeinfrastrukturen im Fokus. Am zweiten Tag rückt die operative Umsetzung stärker in den Mittelpunkt – mit Themen wie digitale Infrastruktur, Prognosen, Data Spaces, Interoperabilität, Energieprodukte auf Areal- und Gebäudeebene sowie neue Marktmodelle.
Für Schweizer EVU und energiewirtschaftliche Organisationen ist genau diese Verbindungzentral. Die Transformation entscheidet sich nicht nur an der Frage, welche Technologien verfügbar sind. Sie entscheidet sich daran, wie schnell Organisationen Daten zusammenführen, Szenarien bewerten, Abhängigkeiten sichtbar machen und daraus belastbare Maßnahmen ableiten können. Wer Netze, Wärme, erneuerbare Erzeugung, Speicher, Flexibilitäten und Kund:innenprodukte getrennt betrachtet, wird in der Umsetzung an Grenzen stossen. Wer sie vernetzt denkt, gewinnt Handlungsfähigkeit.
Am Freitag, 21. August 2026, ist enersis in Session 5 „Digitale Infrastruktur und PROGNOSE– Der Weg zum vernetzten Energiesystem“ vertreten.
09:25 Uhr –Fachbeitrag
„Wie werden verteilte Assets, Datenströme und Marktmechanismen in einerinteroperablen Systemarchitektur operationalisierbar?“
Speaker: Thomas Koller, CEO und Gründer, enersis suisse
Im Zentrum steht eine Frage, die viele Energieversorger derzeit beschäftigt: Wie lassen sich verteilte Anlagen, heterogene Datenquellen und zunehmend dynamische Marktmechanismen so verbinden, dass sie nicht nur in Konzeptpapieren funktionieren, sondern im operativen Alltag nutzbar werden?
Direkt im Anschluss folgt die Diskussionsrunde:
09:55 Uhr –Diskussionsrunde
„Von Daten zu Lösungen – was braucht es für die Umsetzung?“
Mit Thomas Koller, CEO und Gründer, enersis suisse, sowie weiteren Expert:innen aus Meteorologie, Data & AI und öffentlicher Verwaltung.
Damit bringt enersis die Perspektive eines Digitalisierungspartners ein, der sich seit Jahren mit integrierten Datenplattformen, digitalen Zwillingen und KI-gestützten Analysen für Energie- und Klimainfrastrukturen beschäftigt.
Besucher:innen des Innovationsforums sind herzlich eingeladen, das enersis-Team in Zürich zu treffen. Kommen Sie gerne an unserem Stand vorbei oder vereinbaren Sie vorab einen Gesprächstermin.
Wir sprechen gerne mit Ihnen über konkrete Anwendungsfälle – etwa über digitale Zwillinge für Energieinfrastrukturen, integrierte Netz- und Wärmeplanung, datenbasierte Potenzialanalysen, KI-gestützte Prognosen, Interoperabilität zwischenbestehenden Systemen oder die Frage, wie aus Daten verlässliche Entscheidungsgrundlagen für Management, Planung und operative Teams werden.
Die offizielle Agenda und Anmeldung finden Sie auf der Website des Innovationsforum Energie.
Wir unterstützen Sie gerne mit unserer Expertise und leistungsstarken Software „gaia". Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Ziele verwirklichen und eine klimaneutrale Zukunft gestalten.